Vor gut einem Jahr machte die Breitseite-Redaktion einen Ausflug auf die Berlinale 2009. Da man zwischen den vielen Getränkeverköstigungen nicht viel Zeit hatte, besuchte man leider nur eine Filmvorführung. Doch was ist besser als zehn miese Filme hintereinander zu sehen? Richtig! EinenGuten zu schauen. So stiefelten wir dann in den Friedrichsstadtpalast um eine der Beschreibung nach interessante amerikanisch-französische Koproduktion zu schauen, "The Electric Mist" (franz.: dans la brume electrique). In den Hauprollen Tommy Lee Jones, John Goodman und Peter Sarsgaard. Die Atmosphäre des Amerikanischen Südens wurde fantastisch eingefangen. Die Ruhe und der unheimliche Hintergrund tun ihr Übrigens, um den Zuschauer gefangen zu halten. Jetzt erscheint der Film endlich in Deutschland, nur nicht so, wie man erhofft hatte ...
In dem Film (Deutschland-Start: 12.08.2010) geht es um eine im Internet gegründete virtuelle Nation, "8th Wonderland". Es ist die Reaktion auf diesich immer weiter von der Bevölkerung entfernenden Politik und Medienwelt. Der Beitritt ist jedem möglich, unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder Kultur. Die Mitglieder treffen sich in Chaträumen, debattieren und stimmen über Ideen ab, wie man die Welt verbessern könnte. Durch wöchentliche Aktionen, über die vorher abgestimmt wurde, und in der realen Welt durchgeführt werden, erlangt 8th Wonderland einiges an Medienecho und Aufmerksamkeit. Wie z.B. den Vatikan mit Kondomautomaten auszustaffieren. Doch die Mächtigen der realen Welt sehen ihre Zeit gekommen, um gegen 8th Wonderland vorzugehen...
Der neue Film von Lars von Trier, Kinostart am 10. September, macht durch wunderschöne und bisweilen archaische Bilder auf sich aufmerksam. Ein Paar, gespielt durch Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg, wird in eine tiefe psychische Krise gerissen, als eines Nachts während des Beischlafes das unbeaufsichtigte Kind aus dem Fenster in den Tod stürzt. Der Mann, selbst Psychologe, versucht seine Frau in der Abgeschiedenheit einer kleinen Waldhütte zu therapieren, sie mit ihren Ängsten zu konfrontieren. Doch in der Wildnis kommt es dann zu einem irrsinnigen Strudel aus Sex, Gewalt und Angst. Diese Zuspitzung wird eingefangen durch traumgleiche Bilder in einem märchenhaften Wald. Der Film sorgte bei den 62. Filmfestspielen von Cannes durch die expliziten Sex- und Gewaltdarstellungen für einen Skandal.
Ich werde den Film demnächst gucken und berichten...
Nach dem schlimmen Remake von Shaft, verspricht diese parodistische Hommage schon eher dem Blaxploitation-Genre gerecht zu werden. Beim Durchstöbern der Webseite des Sundance Festivals 2009, viel mir der Streifen gleich ins Auge. Nachdem ich den Trailer unter schallendem Lachen geschaut hatte, war ich mir sicher den Streifen sehen zu müssen. Story: Nach dem Mord an seinem Bruder dürstet es Black Dynamite (Michael Jai White) nicht nur nach Vergeltung an dem Gangster "The Man", sondern er kämpft auch gegen Drogen, eine Geheimwaffe die als Anaconda Starkbier getarnt ist und einen Komplott der bis ins weiße Haus führt.
Ja, es ist soweit. Kaum ist der Winter vorbei, kommt auch schon ein Zombiefilm im Schnee in die Kinos. Dieses Mal jedoch nicht aus dem Mutterland der Zombiefilme, sondern aus Norwegen. Die Story ist wie immer schnell erzählt, ein paar Medizinstudenten fahren in die Berge um ein paar ausgelassene Tage in einer Blockhütte zu verbringen. In dem Dorf in das sie fahren, zog gegen Ende des zweiten Weltkrieges eine plündernde und mordende SS-Einheit, welche jedoch von den Bewohnern in die Berge zurück gedrängt werden konnte. Lange dachte man sie währen alle in den Bergen erfroren, bis jetzt...